Safaripark Pombia: Tierpark und Freizeitpark
Ein schöner Tierpark mit kleinem Freizeitpark im Süden des Lago Maggiore – geeignet für die ganze Familie
Safari Park Pombia (Novara, IT)
Rund 80 Kilometer vom Lakeview Cannobio Camping & Resort entfernt liegt der Safari Park Pombia, südlich des Lago Maggiore in der Provinz Novara. Auf rund 40 Hektar leben hier mehr als 400 Tiere aus über 110 Arten, von Löwen und Tigern über Elefanten und Zebras bis zu Lemuren.
Safari Park Pombia auf einen Blick
- Ort: Pombia (Provinz Novara), südlich des Lago Maggiore
- Ab Cannobio: rund 80 km, etwa 1¼ bis 1½ Stunden mit dem Auto
- Tiere: mehr als 400 Tiere aus über 110 Arten
- Highlights: Safari mit dem eigenen Auto, Shows, Freizeitpark, Wasserbereich im Sommer
- Öffnungstage: je nach Saison, dienstags geschlossen (Stand 2026)
Safari mit dem eigenen Auto
Highlight des Parks ist sicher die Safari-Tour mit dem eigenen Auto, bei der man Wildtiere aus nächster Nähe sehen kann. Dazu kommen Vorführungen mit Papageien und Seelöwen. Das sehr kindertaugliche Programm ist eine angenehme Abwechslung am Lago Maggiore, wo es keinen der typischen großen Freizeitparks gibt.
Ein sehr schöner Familienausflug für alle, die Tiere mögen.
Freizeitpark, Wasserbereich und 4K-Kino
Daneben gibt es im Safari Park auch ein 4K-Kino mit Bewegungs-, Wind- und Wassereffekten, mehrere Restaurants und Imbissbetriebe und einen „Luna Park“, einen kleinen Freizeitpark mit Riesenrad, Piratenschiff, einer kleinen Kinderachterbahn, Autoscooter und mehr. Im Sommer sorgt der Wasserbereich „Safari Beach“ für Abkühlung. Looping-Achterbahnen und Großattraktionen darf man hier nicht erwarten, der Safari Park Pombia am Lago Maggiore ist weder Gardaland noch Europa-Park. Vielleicht macht ihn aber gerade das so nett und schön für Kinder: Es ist ein liebevoll gestalteter Park mit vielen Tieren, Safaris und ein paar freizeitparkähnlichen Attraktionen. Mehr braucht man nicht für einen schönen Tagesausflug am Lago Maggiore.
Eine kurze Geschichte des Parks
Der Safari Park Pombia wurde 1976 gegründet und gehört seit 1999 der Familie Triberti. Bekannt wurde er unter anderem durch Ashanti: 2006 wuchs hier zum ersten Mal in Italien ein weißer Löwe bis ins Erwachsenenalter auf, mit der Flasche aufgezogen. Seit 2011 unterstützt der Park mit dem Projekt SOS Elephants den Schutz der Borneo-Zwergelefanten, ein Teil jedes Tickets fließt dorthin. Unter den Tieren sind auch bedrohte Arten wie die Mendesantilope und der Somali-Wildesel.
So läuft die Safari
Im Safari-Bereich fahren Sie mit dem eigenen Auto langsam durch große Gehege. Unterwegs begegnen Ihnen Löwen und Tiger in getrennten, eingezäunten Zonen, dazu Breitmaulnashörner, Giraffen und Asiatische Elefanten. Im Bereich der Pflanzenfresser kommen die Tiere oft bis ans Auto heran. Füttern ist streng verboten. Wichtig für die Planung: Die letzte Einfahrt in die Safari ist werktags um 14 Uhr und am Wochenende um 15 Uhr. Wer nicht mit dem eigenen Auto fahren möchte, nimmt das Bähnchen, es kostet 5 Euro pro Person und ist nur vor Ort erhältlich.
Zu Fuß durch den Park
Nach der Safari geht es zu Fuß weiter. In der Lemuren-Oase laufen die Tiere frei um Sie herum, im Aquarium und im Microcosmo sehen Sie Fische und kleine Lebewesen, im Reptilienhaus Schlangen und Echsen. Die Vorführungen sind im Eintritt enthalten. Feste Zeiten werden nicht veröffentlicht, bei schlechtem Wetter können sie ausfallen. Wer an einem anderen Tag Tiere aus der Nähe sehen möchte: Im Park der Isola Madre laufen Pfaue und Fasane frei herum.
Fahrgeschäfte gegen Aufpreis
Seit 2023 sind die Fahrgeschäfte nicht mehr im Eintritt enthalten, eine Fahrmarke ist aber im Ticket dabei. Sie öffnen erst um 13 Uhr. Eine Einzelfahrt kostet 3 Euro, sechs Fahrten 10 Euro. Für Kinder gibt es unter anderem den Mini-Coaster Bruco Verde ab drei Jahren, Autoscooter, Mini-Karts, ein Tierkarussell, ein Trampolin und von April bis September den Bear River.
Öffnungszeiten und Preise
Die Öffnungstage wechseln je nach Saison, schauen Sie vorher in den Kalender auf der Website des Parks. Dienstags ist der Park geschlossen. Werktags ist von 10.30 bis 16.30 Uhr geöffnet, am Wochenende bis 17 Uhr. An der Kasse zahlen Erwachsene 29 Euro, Kinder von 3 bis 11 Jahren 22 Euro, ab 70 Jahren 24 Euro, Kinder unter drei Jahren sind frei. Das Kombiticket mit unbegrenzten Fahrten kostet 38 Euro, für Kinder 30 Euro, und schließt einen kostenlosen Besuch am Folgetag ein. Online sind die Tickets günstiger und gelten die ganze Saison. Parken kostet 2 Euro (Stand 2026).
Essen im Park
Acht Verpflegungspunkte verteilen sich über das Gelände. Im Selbstbedienungsrestaurant Village gibt es mittags auch glutenfreie Gerichte, dazu kommen die Pizzeria Jambo, ein Grill an der Safari Beach und am Wochenende die Terrazza Giraffa mit Blick auf die Safari. Eis und Crêpes gibt es zwischendurch.
Anreise und Kombination mit Arona
Von Cannobio fahren Sie am See entlang bis Verbania und Feriolo und nehmen bei Baveno die Autobahn A26. Nach der Ausfahrt Castelletto Ticino geht es über Borgo Ticino nach Pombia. Die Autobahn ist mautpflichtig. Auf dem Rückweg lohnt ein Halt in Arona: Die Statue des San Carlone ist mit Sockel rund 35 Meter hoch. Man kann innen über eine steile Leiter bis in den Kopf steigen und durch Augen, Nase und Ohren hinausschauen. Der Eintritt kostet 13 Euro, für Kinder 8 Euro.
So planen Sie den Tag im Safari Park
Weil die letzte Einfahrt in die Safari schon am frühen Nachmittag ist, fahren Sie am besten gleich nach der Öffnung um 10.30 Uhr hinein. Danach geht es zu Fuß zu den Lemuren, ins Aquarium und zu den Vorführungen. Nach dem Mittagessen geht es zu den Fahrgeschäften, für die viele Kinder dann die restliche Energie aufheben.
Online gekaufte Tickets bringen allerdings keinen Vorrang an der Kasse, und das Parken zahlen Sie vor Ort. Kaufen Sie sie mindestens einen Tag vorher. Wer nur den Nachmittag Zeit hat, bekommt zwischen 13 und 15 Uhr ein günstigeres Ticket für 15 Euro, die Safari ist darin allerdings nicht enthalten.
Barrierefreiheit
Nicht selbstständige Menschen mit Behinderung unter 18 Jahren haben freien Eintritt, für Begleitpersonen gibt es ermäßigte Preise. Das 4K-Kino ist barrierefrei, die Kinderachterbahn dagegen nicht. Die Safari selbst erleben Sie bequem vom eigenen Auto aus.
Für Familien ist der Safaripark ein schöner Tagesausflug von Cannobio aus. Bei uns wohnen Sie mit Kindern entspannt: im Mobile Home in Cannobio, in einer Ferienwohnung am Lago Maggiore oder auf einem Stellplatz für Wohnmobil, Wohnwagen oder Zelt.
Insider-Tipps von Einheimischen
Damit Ihr Ausflug ganz besonders schön wird:
- Wir empfehlen Pombia gerade wegen seines kleinen, überschaubaren Charakters – ein großer Freizeitpark wie Gardaland oder der Europa-Park ist es bewusst nicht.
- Für Kinder empfehlen wir besonders die Safari-Tour mit dem eigenen Auto.
- Denken Sie daran, dass der Park dienstags geschlossen ist.
Noch mehr Ausflüge für Familien haben wir unter Urlaub am Lago Maggiore mit Kindern zusammengestellt.
Fragen und Antworten
Ein Tierpark mit integriertem Freizeitpark, in dem sich Tierbeobachtung, Shows und Fahrgeschäfte an einem Ort verbinden.
Südlich des Lago Maggiore in Pombia (Provinz Novara), rund 80 Kilometer und etwa 1¼ bis 1½ Stunden vom Lakeview Cannobio entfernt.
Am besten mit dem eigenen Auto, das für die Safari-Tour durch das Gelände auch direkt genutzt wird.
Für die ganze Familie mit Kindern und besonders für Tierliebhaber.
Mehr als 400 Tiere aus über 110 Arten, darunter Löwen, weiße Löwen, Tiger, Elefanten, Zebras, Flusspferde und Lemuren.
Eine Safari-Tour mit dem eigenen Auto zur Beobachtung von Wildtieren, Vorführungen mit Seelöwen und Papageien, ein 4K-Kino mit Effekten sowie einen kleinen Freizeitpark mit Fahrgeschäften gegen Aufpreis.
Unter anderem ein Riesenrad, ein Piratenschiff, die kleine Kinderachterbahn Bruco Verde und Autoscooter. Die Fahrgeschäfte kosten extra und öffnen um 13 Uhr.
Ja, vor Ort gibt es mehrere Restaurants und Imbissbetriebe. Im Selbstbedienungsrestaurant Village gibt es mittags auch glutenfreie Gerichte.
Leona Bunch
Leona Bunch schreibt für Lakeview Cannobio und begleitet unsere Gäste als Tourguide rund um den Lago Maggiore. Den See kennt sie seit ihrer Kindheit aus unzähligen Urlauben. Seit 2026 ist sie mit ihrem Campingbus in Norditalien unterwegs und sucht Ausflüge, Wanderungen und Geheimtipps, die sie für unsere Gäste ausprobieren und empfehlen kann.